Schlechte Saison und dennoch gut gelaunt
Servette FC - Genf - Trotz der vermutlich schlechtesten Genfer Saison seit langem ist Manager Sippie in der heutigen Pressekonferenz zum Scherzen aufgelegt. Servette ist in der Gruppenphase des Meister-Cups an zwei noch stärkeren Teams gescheitert, im Pokal direkt zu Beginn ausgeschieden und in der Liga weit entfernt von den Meisterambitionen. Wie zufrieden sind Sie mit dem bisherigen Saisonverlauf? Klar, die Saison läuft nicht optimal. Wir haben viel zu viele Punkte liegen lassen in der Liga, haben den Pokal abgeschenkt und sind im Meister-Cup in einer Horror-Gruppe leider knapp gescheitert. Dass wir das besser können, wissen wir selbst. Vor allem in der Liga gilt es nächstes Jahr die eigene Stärke auf den Platz zu bringen und konstanter aufzutreten. Die Saison ist aber noch nicht vorbei. Was ist noch drin in der Liga? Naja, wir stehen auf Platz 4 und sicher im nächsten Jahr international vertreten. Ich denke, ein Jahr im Inter-Cup mit etwas leichteren Gegnern würde uns nicht schaden, zumal wir einige strukturelle Umbrüche planen und das Team drastisch verjüngen möchten. Sie sprechen einen strukturellen Umbruch an. Wie genau soll das aussehen? Wir haben in diesem Jahr den Fehler begangen, unser Amateurteam extrem zu verkleinern und wurden dafür bestraft. Die Amateure stecken derzeit noch im Abstiegskampf in der 3. Amateurliga. Im nächsten Jahr muss das Team auf den Schlüsselpositionen der Innenverteidigung und des defensiven Mittelfelds gestärkt werden. Diesbezüglich sind wir bereits auf der Suche nach geeigneten Spielern. Um dies zu finanzieren, möchten wir uns von Lazaridis und Dürnberger (beide DM, 12, 29, Anm. d. Red.) zu Saisonbeginn trennen. Sollten wir für die beiden Angebote erhalten, kann der Umbruch eingeleitet werden. Wird Servette in der kommenden Saison ein stärkeres Team stellen? Nein, das werden wir definitiv nicht tun. Wir versuchen, die bisherige Stärke annähernd beizubehalten und uns gleichzeitig zu verjüngern und die Kaderdichte zu verkleinern. Dabei setzen wir vor allem auf eigene Talente, die in der bisherigen Saison nur zweite Wahl waren. Die kommende Saison gilt daher als Übergangssaison. Biel hat das Pokalsieger-Cup-Finale erreicht. Wie überrascht kommt das für Sie? Inwiefern drücken Sie Ihrem Kollegen die Daumen? Mich hat das nicht überrascht. Stephen leistet seit so vielen Jahren eine so herausragende Arbeit und hat sich nun endlich auch international dafür belohnt. Es wird Zeit, dass ein Team aus der Schweiz einen internationalen Titel einfährt. Und Stephen und seine Mannen machen das. Ich drücke die Daumen.
Autor: Sippie - Donnerstag, 29.12.2016 Interview mit helmi63
Stephensen: Hallo helmi, ich grüße eines der Urgesteine von Soccergame. Was verschlägt Sie nach Bellinzona? Wie war der Einstieg und die ersten Eindrücke?
helmi63: Nach wirklich schon langer Zeit bei Soccergame brauchte ich eine neue Herausforderung und da kam mir der Wechsel zu AC Bellinzona gerade recht. Der Einstieg in der Schweiz fiel mir sehr leicht. Die Mannschaft hat großes Potential und braucht nun einen erfahrenen Trainer um Höheres zu erreichen.
Stephensen: Die aufgestockte CH1 ist sicherlich auch Thema in der Saisonplanung. Welche Scheibe können sich die jüngeren Manager für die Saison 17-1 abschneiden? Was ist zu beachten?
helmi63: Die Aufstockung ist sicherlich auch ein Anreiz. Den jüngeren Managern kann ich nur raten, eine ausgewogene Mannschaft zu haben. Viel Geld für Top Spieler auszugeben ist nur bedingt zielführend. Besser ist es junge Talente aufzubauen, auch wenn man dann 1-2 Saisonen nur mäßigen Erfolg hat. Aber dafür hat man diese Spieler länger, man kann Kapital aufbauen um für zukünftige Verstärkungen gerüstet zu sein.
Stephensen: Vielen Dank helmi63.
Autor: helmi63 - Dienstag, 27.12.2016 Mit Klarem klar im Kopf bleiben ...
FC Biel/Bienne - ... heisst es dieser Tage in Biel. Kurz vor dem Halbfinale gegen den 1.FC ist die Anspannung groß. "Endlich klopft ein Schweizer Team wieder an der Finaltür" meinte ein sichtlich aufgewühlter Trainer Schwinger "und dass es ausgerechnet wir sind macht die Sache umso schöner. Die Mannschaft ist topfit, die Spielpause hat uns gut getan und so können wir heute Abend mit Volldampf zu Werke gehen. Jetzt entschuldigen Sie mich bitte. Wir werden jetzt nochmal Standards üben ...". Manager Stephensen übernahm das Mikro "Hust hust, ich glaube hier bin ich der Einzige mit klarem Kopf und nicht der Einzige mit Klarem in der Hand. Wir können uns ein Weihnachtsgeschenk machen, Geschichte schreiben, aber jeder Gegner muss erst gespielt werden. Wir haben in der Saison einige unerwartete Tiefschläge verpasst bekommen, darunter das Pokalaus bei den Hoppers oder das knappe Ding im Viertelfinale gegen die aufopferungsvoll kämpfenden Schotten, die Heimniederlage gegen Basel. Immer dann, wenn wir uns zu sicher waren. Wir sind die Spiele mit dem Team nochmal durchgegangen, das wird heute nicht passieren. Wenn man das nominell stärkste Team im Wettbewerb ist muss man das unter Beweis stellen - und das jedes Mal. Mehr gibt es dazu nicht zu sagen." "Wie sieht es mit den Vorbereitungen zu 17-1 aus, schon irgendwelche Neuigkeiten?" kam eine Frage aus dem Auditorium. "Nun, wie gewohnt sind wir in der ersten Free-Agent-Runde leer ausgegangen an Hochkarätern. Aber wir haben mit Ochmann einen Ersatzstürmer hinter Ambrosetti bekommen. Ansonsten zielen wir weiter auf Rollenspieler. Die Aufstockung der Liga erfordert eine größere Rotation. Vor allem wenn wir wirklich eine 20er Liga bekommen sollten. Wir werden unsere alten Haudegen und leider auch Sverrisson abgeben. Dafür bekommen wir deFreitas und Talent Ilski, den wir schon letztes Jahr haben wollten. Weiterhin werden wir konsequent den Amateurkader ausbauen. Fünf weitere Spieler haben unterschrieben, dazu noch drei Jugendspieler nächste Saison lassen den Kader exterm anwachsen. So können wir in vielen Freundschaftsspielen auch bei den Profis aushelfen. Zu Saisonbeginn werden wir aber sicherlich noch den ein oder anderen Spieler abgeben. Was uns im Moment überrascht ist, dass wir Stand heute keine 40 Mio. an Gehältern haben und mit 15 Mio. Prämien rechnen in der neuen Saison. Das ist noch weniger als diese Saison."
Autor: Stephensen - Dienstag, 20.12.2016 Ein Großer kehrt zurück
Servette FC - SirJucker ist zurück in der Super League - und das ist gut so! Servette wünscht ihm viel Erfolg bei seiner Mission, Schaffhausen zu neuem Ruhm zu verhelfen. "Ich freu mich. Klasse Manager, klasse Typ! Willkommen zurück SirJucker!", äußert ein freudestrahlender Genfer Manager.
Autor: Sippie - Donnerstag, 15.12.2016 Die Flucht nach Schaffhausen
FC Schaffhausen - Der Abschied "Ich war nicht mehr zufrieden in Toulouse. Mit dem Verein wurde ich Meister und Pokalsieger und wir feierten auch international grosse Erfolge. Aber die Motivation war weg..." So begründet Manager SirJucker seinen überstürzten Abgang. "Auf diesem Weg möchte ich mich auch noch bei den französischen Kollegen verabschieden. Eine tolle Liga, tolle Managerkollegen! Nicht zuletzt wünsche ich meinem Nachfolger viel Glück. Durch meine Nachlässigkeit und Demotivation habe ich die Verlängerung einiger Spielerverträge verschlafen. Ich hoffe die Spieler bleiben doch noch in Toulouse..." Der Neuanfang In Schaffhausen wartet eine ganz neue Aufgabe auf SirJucker. Der Verein ist finanziell am Limit, müsste dringend ins Stadion investieren. "Dazu ist die Mannschaft fast hoffnungslos überaltert. Eine Herkules-Aufgabe. Aber wissen Sie was? Genau das reizt mich, genau dadurch sollte doch die Motivation zurück kommen!" Der FCS wird in der nächsten Saison finanziell untendurch müssen. Dazu ist ein kompletter Kaderumbau unumgänglich. "Ligaerhalt. Internationaler Wettbewerb. Spitzengruppe. Das sind die Saisonziele der nächsten drei Saisons", erklärt der Manager zuversichtlich. In diesem Sinne: schön wieder hier zu sein. Sali zäme
Autor: SirJucker - Donnerstag, 15.12.2016 Servette wütet:
Servette FC - Genf - Nach einem überzeugen Sieg am 6. Spieltag des Meister-Cups keimte in Genf ein Funken Hoffnung auf, doch noch die Endrunde erreichen zu können. Doch die Hoffnung währte nur kurz, im anschließen Spiel gegen Antalyaspor folgte die bittere Gewissheit, dass Servette nicht weiterkommen kann. "Das ist ein Witz, eine absolute Frechheit!", wütet Manager Sippie nach dem Spiel. Und er kriegte sich kaum ein: "6 Spiele mit C-Elf auflaufen und keinen Einsatz zeigen. Und dann gegen uns voll auffahren, das hat wenig mit Sportsgeist zu tun". Zwar wisse man in Genf, dass jeder frei über Aufstellung und Einstellung des eigenen Teams entscheiden dürfe. Dennoch bleibt ein bitterer Beigeschmack, wenn man bedenkt, dass dadurch entscheidend in den Wettbewerb eingegriffen wird. Das einzige positive des Abends aus Genfer Sicht: "Immerhin kriegen die dafür keine Siegprämie".
Autor: Sippie - Dienstag, 22.11.2016 Servette gedenkt Manolo
Servette FC - Genf - Heute Nachmittag ereilte Servette Genf die Nachricht, dass Manolo von uns gegangen ist. Diese Nachricht betrifft uns sehr. Manolo war einer der Manager, die immer positiv in Erscheinung getreten sind: ob in fairen Verhandlungen oder rund um gemeinsame Duelle, die neben der Spannung immer von Fairplay und Respekt geprägt waren. Als Zeichen des Respekts wird Servette heute Abend mit Trauerflor auflaufen und auf das Setzen von Toren verzichten. Ruhe in Frieden, Manolo.
Autor: Sippie - Dienstag, 01.11.2016 Interview mit Portuso
Stephensen: Werte Leser, wir sind zu Gast beim Manager des FC Basel, Portuso.
Grüsse nach Basel, wie zufrieden sind Sie mit dem Saisonstart? Immerhin wurden am letzten Spieltag 4 Punkte gegen die nominell stärksten Teams geholt.
Portuso: Hallo Stephensen, Vielen Dank für die Einladung zum Interview.
Mit den letzten beiden Spielen bin ich soweit zufrieden, nachdem der Saisonstart mal wieder nicht ganz geglückt war. Vor allem die Niederlage gegen Luzern wog schwer. Aber mit den letzten Ergebnissen, auch im Pokal gegen Servette, hofft man in die Erfolgsspur gefunden zu haben.
Stephensen: Seit dem Pokalsieg 13-1 wartet man auf den nächsten Titel. Fünf Vize-Titel, trotz einer kontinuierlichen Entwicklung ... Jetzt wieder der Pokalerfolg bei Servette. Wird es nicht an der Zeit Prioritäten zu setzen? Kann es sich Basel leisten auf so vielen Hochzeiten gleichzeitig zu tanzen?
Portuso: Ja, das Vizekusen der Schweiz sozusagen *lach*...aber im Ernst...Mit Biel und Servette hat man zwei sehr starke Teams in der Liga die es einem sehr schwer machen die Prioritäten in der Meisterschaft zu sehen. Realistischer erscheint da schon ein Erfolg im Pokal. Aber man soll nie nie sagen....Sollten Biel und Servette zwischendurch auch mal Federn lassen, sollte dann doch vielleicht mal die Meisterschaft herausspringen. Die kommenden Spiele werden richtungsweisend für die Anzahl der Hochzeitstänze sein.
Stephensen: Gerüchten zufolge steht uns eine Ligenreform ins Haus. Wie stehen Sie dazu und welche Vereine würden Sie sich wünschen in die neu zu gestaltende CH1 aufzunehmen?
Portuso: Ich denke eine Aufstockung der Liga und Auflösung der Challenge L. würde uns allen gut bekommen. Ich sehe darin eine Chance die Liga ausgeglichener zu bekommen auf Dauer. Ein Kandidat für die 1. Liga ist Aarau. Wer dann noch in die oberste Spielklasse gehört hängt ganz stark von der Qualität uns Ausdauer der Manager ab. Vor allem brauchen wir Kontinuität.
Stephensen: Vielen Dank Portuso.
Autor: Portuso - Montag, 03.10.2016 Interview mit Jorge Manuel Lopez
Stephensen: Willkommen in der Schweiz, dem Zentrum Europas und Heimat der spannensten ersten SO-Liga *hust*.
Was treibt Sie zu uns?
Jorge Manuel Lopez: Vielen Dank für die freundliche Begrüßung.
Na ja, sie wissen doch, ich und die Flugangst... Zu meinem Glück kam das Angebot vom FC Zürich. Ich war schon des öfteren in Zürich und die Stadt hat mich vom ersten Tag an ihren Bann gezogen. Zürich ist zwar die zweitteuerste Stadt der Welt aber dafür auch die schönste Stadt Welt. Da konnte ich nicht anders und habe beim Präsidenten von CD Teneriffa um die vorzeitige Freigabe gebeten.
Stephensen: Fiel es nicht schwer Teneriffa zu verlassen? Es hängt doch sicher viel Herzblut dran, immerhin ist mit JML der Erfolg dort eingekehrt.
Jorge Manuel Lopez: Der Abschied fiel mir ungemein schwer. Ich hatte eine wunderbare Zeit auf Teneriffa, die mich nachhaltig geprägt hat. Die Titel haben wir uns als Team erarbeitet. Ich war nur ein Puzzlestück eines großartigen Teams.
Stephensen: Kommen wir zur Lage der Liga. Wie sehen Sie das Kräfteverhältnis innerhalb der Schweiz, wer sind die Favoriten und Geheimfavoriten und werden wir erneut international ein Debakel erleben?
Jorge Manuel Lopez: Biel und Servette werden den Titel unter sich ausmachen. Was sich die internationalen Teilnehmer unseres Landes vornehmen vermag ich nicht einzuschätzen. Wir selbst läuten ein Übergangsjahr ein. Wir wollen unseren Kader umstrukturieren und ihn deutlich verjüngen und die Gehaltskosten senken. Wir wollen außerdem viele junge Schweizer in unser Team integrieren, was sich derzeit noch etwas schwierig gestaltet.
Stephensen: Vielen Dank Jorge Manuel Lopez.
Autor: Jorge Manuel Lopez - Dienstag, 23.08.2016 |