Ein kurzes Wort zum Ende…
ZSKA Moskau - Eine interessante Saison neigt sich dem Ende. Leider konnte das ursprüngliche Saisonziel (Pokalsieg) nicht erreicht werden. Mr. J äußerte sich allerdings in der letzten Pressekonferenz zufrieden:“ Ich hätte am Anfang der Saison nicht damit gerechnet, dass wir am Ende ganz oben stehen werden. Klar, wir haben eine starke Truppe, aber dafür hatte die Konkurrenz größere Reserven.“ Auf die Frage hin, was Mr. J im nächsten Jahr mit seinem Team plant, erwiderte er: „Nun gut, einige nationale Titel konnte ich mit verschiedenen Mannschaften in den vergangenen Jahren sammeln. Mein einziger internationaler Auftritt scheiterte -trotz bester Chancen- letztlich am damaligen Schummelverein Osmanlispor. Das war sehr ärgerlich. Allerdings sind wir in Moskau bereits jetzt für den MeisterCup bestens gerüstet. Wenn ich mir etwas wünschen sollte… Keine Abwertung. Dann hätten wir Maximalstärke und würden auch aufs Ganze gehen. Sollte unsere Rentnertruppe kollektiv abgewertet werden. Ja, dann… Dann wird es für das internationale Geschäft nicht reichen… Wir werden sehen.“ Als die Sprache auf die Mitstreiter in der nationalen Liga kam, räusperte sich Mr. J kurz: „ Hut ab, ehrlich. Tom Tomsk hat sich zu einem Topteam in der russischen Premier Liga entwickelt; auch wenn sie diese Saison ohne Titel geblieben sind. Rubin Kazan hat trotz einer eher durchschnittlichen Stärke das Maxium rausgeholt. Am Ende gehört auch etwas Glück dazu, aber das schmälert keinesfalls die Leistung. Von daher gratulieren wir an dieser Stelle Rubin Kazan zum Pokalsieg und wünschen dem Verein, dass B.B. doch nochmal verlängert. Letztlich müssen wir aber auf unsere Leistung schauen und da werden wir nächste Saison gerade im Pokal einen Gang zulegen müssen.“ Auf die Frage, ob der recht wechselwütige Mr. J somit seinen auslaufenden Vertrag verlängern würde, antwortete er kurz: Die Stärkeentwicklung der Mannschaft ist für mich von immenser Bedeutung; vor allem für meine Zukunft. Ende Januar werde ich mich entscheiden.“
Autor: Mr. J - Mittwoch, 11.01.2017 Reaktion auf
Dynamo Moskau - In der Geschäftstelle von Moskaus wahrem Klub Dynamo war man über den Tweet "Benson verlässt Kazan" sehr erstaunt, aber dennoch nicht verwundert. Nur fragt man sich, ob ein Starmanager wie Benny Benson dem Fußballzirkus komplett den Rücken kehrt oder nur aus der Provinz Kazan verschwindet. Dynamo wird die beide Partien zwischen den Klubs gebührend feiern und hofft auf eine große Unterstützung der beiden Fanlager und dem Support ALLER Ultras. Schenken wir Benson dem Abschied den er sich verdient. Hoffentlich zieht dieser Rücktritt keine Kettenraktion mit sich und andere Manager verlassen den russischen Fußballglobus und wechseln in wärmere Länder. In diesem Sinne Sport frei
Autor: Tarlok - Samstag, 27.08.2016 BENSON KÜNDIGT ABSCHIED AN
Rubin Kazan - Kazan Today: Soeben veröffentlichte Rubin Kazan via Twitter den Rücktritt von Benny Benson zum Ende der Saison. Angebliche "tiefgreifende interne Zerwürfnisse" seien dafür ausschlaggebend. Der Kurs des Vereins werde bereits in Bensons Abschiedssaison "einen spürbaren Wechsel" erfahren. Ein klares und für viele Fans erschreckendes Zeichen dafür war die zeitgleiche Bekanntgabe des Stadionrückbaus. Die geschockten Anhänger des Vereins sehen darin, nach den Abgängen einiger Topleute, einen weiteren schmerzhaften Schritt ihres Vereins ins untere Mittelmaß einer eher unterdurchschnittlichen Liga.
Autor: Benny Benson - Donnerstag, 25.08.2016 Interview mit Tarlok
Creel: Hallo Tarlok,
mit Platz 7 hatte man bei Dynamo wieder eine gute Saison, aber keine herausragende. Wie bewerten Sie selbst das Erreichte.
Tarlok: Hallo creel,
nein herausragend nicht, aber ok. Am Ende wären 4-5 Punkte mehr schöner gewesen, hätten aber am Tabellenplatz nichts geändert. Mit 49 geschossenen Toren übertraf man sogar den letzjährigen Meister Krasnodar aber kassierte leider auch 40 Tore und da erkennt man unsere Baustelle.
Creel: Als Fan Ihrer Mannschaft ist es hart, es wird guter Fussball geboten und man hat die Saison über immer den Eindruck es könnte nach oben noch etwas gehen, doch zum Schluss fehlt einfach noch ein kleines Stück. Kann in der kommenden Spielzeit endlich der Sprung ins internationale Geschäft gelingen?
Tarlok: *Lach*
Definitiv NEIN!
Wir haben unsere Baustellen erkannt, die letzten Jahre ein paar Rubel zur Seite gepackt und investieren in die Zukunft. Ein paar Angebote sind noch draußen und mal schauen wer uns noch verstärkt. Auch möchten wir den Kader breiter gestalten, damit Ausfälle besser aufgefangen werden können.
Wenn man dann noch dazurechnet, wieviel Geld ins Stadion fließt, was auch in Spieler investiert werden könnte, dann stände man sicher besser da, aber das ist nun einmal das leidige Los mit einem großen Stadion.
Aber wir als bester Moskauer Klub ;) müssen Stärke und Größe zeigen, der alten Tage, und können nicht in einem 25.000 Mann Stadion spielen.
Nein also wir hoffen in den nächsten 5 Saisons weiter nach vorne zu kommen und daaaaaaann evtl. mal ein wenig in Richtung Europa zu schielen.
Creel: Vielen Dank Tarlok.
Autor: Tarlok - Mittwoch, 27.07.2016 Interview mit Balou
Creel: Hallo Balou, wir hatten das Thema bereits bei unserem letzten Interview, da klangen Sie etwas zurückhalten, doch jetzt ist es passiert: Pokalsieger! Glückwunsch, wie gut fühlt sich das an?
Balou: Vielen Dank. Das fühlt sich toll an. Kaum zu glauben aber ich stand 8 Mal hintereinander in einem Pokalfinale und habe nur 1 Mal verloren. Sie können sich nicht vorstellen wie ich gejubelt habe.
Creel: Den Schatzmeister wird es sicherlich auch freuen. Im Pokal hat man Teams wie Krasnodar, Kazan und Samara souverän geschlagen in der Liga ist man in den Top 5 gelandet, müssen Sie jetzt die Euphorie etwas bremsen oder zielt Tom Tomsk nächste Saison auf noch höhere Dinge ab?
Balou: Schatzi freut sich über die Europapokaleinnahmen in der nächsten Saison. Auf Trainer Aleksander Shuneiko kommt aber eine große Aufgabe zu. Ich bin gespannt wie wir die Mehrbelastung verkraften. Höhere Dinge wie Sie es nennen sind für die nächste Saison nicht zu erwarten. Wie schon erwähnt ... die hohe Schuldenlast wird uns auch nächste Saison zurückhaltend operieren lassen müssen. Eine Polikit der ruhigen Hand hat so zu sagen weiter hohe Priorität.
Creel: Vielen Dank Balou.
Autor: Balou - Montag, 25.07.2016 Interview mit Balou
Creel: Hallo Balou,
Sie sind vermutlich der spektakulärste Neuzugang von Tom Tomsk sind den letzten zwei Saisons gewesen. Wie war die Umstellung von Belgien und Griechenland nun in die russische Liga zu kommen?
Balou: Hallo Creel. Ach... eine grosse Umstellung war das gar nicht. Ich habe ganz bewusst eine Liga ausgesucht in der nicht so viel los ist. Ich arbeite gerne im ruhigen.
Creel: Sportlich sind Sie zumindest wohl auf! In der Liga kämpft man eifrig um einen Internationalen Platz, doch den braucht man vielleicht gar nicht, da man auch im Pokal noch sein Eisen im Feuer hat. Wie zufrieden sind Sie mit dem bisherigen Saisonverlauf?
Balou: Sehr. Damit konnte ich natürlich nicht rechnen. Aber ich schiele nicht wirklich auf einen Internationalen Platz. Das Pokalhalbfinale zu erreichen ist ein riesiger Erfolg. Im Heimspiel gegen Rubin Kazan könnte die nächste Überraschung folgen. Aber der Pokal schreibt seine eigenen Gesetze. Man weiss nie wie es ausgeht.
Creel: Wie Sie selbst Preis gaben, drückten den Verein bei Ihrer Übernahme einige finanzielle Sorgen. Konnten Sie diese bewältigen und was ist für nächste Saison geplant?
Balou: In der Tat. Den Verein drückten mehr als 20 Millionen Schulden. Die musste ich ausgleichen. Das Dilemma ist dass Tom Tomsk jetzt quasi als Bestrafung mehr als 5 Millionen Steuern zahlen muss und am Saisonende ein Darlehen von 5 Millionen ablösen muss. Dann stehen wir wieder mit 10 Millionen in der Kreide. Nicht schön. Von daher sind für die nächste Saison keine grossen Sprünge geplant.
Creel: Vielen Dank Balou.
Autor: Balou - Donnerstag, 23.06.2016 Interview mit Mr. J
Kurt Knaster: Nastrovje, Mr. J. Was hat Dich bewogen, den FC Genua zu verlassen? Du standest auf dem 1. Platz in der Serie B und hattest beste Aufstiegschancen.
Mr. J: Guten Tag, ehrlich gesagt: Es lief alles fast schon zu gut mit, sodass es etwas langweilig wurde. Ich brauchte eine ganz neue Herausforderung.
Kurt Knaster: Welche Situation hast Du in Moskau vorgefunden und was sind Deine ersten und wichtigsten Maßnahmen?
Mr. J: Die Finanzen waren/sind geordnet. Abwehrspieler und Inländer waren kaum vorhanden.Das Stadion wurde bereits zum Teil umgebaut. Einige Inländer und auch Abwehrspieler wurden bereits verpflichtet, nachdem die Bankdrücker verkauft wurden. Es fehlen noch ein guter Torwart und ein flinker rechter Mittelfeldspieler. Ich bin derzeit noch in Verhandlungen, aber morgen sollte noch der ein oder andere Transfer über die Bühne gehen.
Kurt Knaster: Die Saison ist in Rußland ja so gut wie gelaufen. Setzt Du dir trotzdem noch kurzfristige sportliche Ziele? Der Klassenerhalt scheint leicht machbar.
Mr. J: Eben. Der Wechsel zu Moskau soll den Klassenerhalt sichern und erste Maßnahmen für die neue Saison schon jetzt einleiten.
Kurt Knaster: Vielen Dank Mr. J.
Autor: Mr. J - Mittwoch, 22.06.2016 Interview mit Benny Benson
Creel: Hallo Herr Benson,
Glückwunsch zum gelungenen Saisonauftakt. Bereits nach vier Spieltagen ist man das einzig verbliebene Punktverlustfreie Team der Liga - ein Auftkt nach Maß, oder nicht?
Benny Benson: Ja, klar ist der Auftakt gelungen. Aber abgerechnet wird zum Schluss. Es kommen noch schwere Aufgaben in dieser Saison.
Ich muss schließlich auch noch gegen dich ran. Einen 5:0 Sieg, wie in der letzten Saison, wird es wohl gegen dich nicht mehr geben. Der "alte" Creel ist in dieser Saison zurück, das ist seit langem wieder eine gute Nachricht für unsere Liga!
Creel: Wie es in den letzten Jahren schon zur Gewohnheit geworden ist stellt Kazan den stärksten Kader der Liga und scheint auch für einen Angriff auf Europa vorbereitet zu sein. Samara hat es vorgemacht wie es gehen könnte, aber glauben Sie auch das diese Saison ein Wendepunkt sein könnte und Russland sich international auf dem Weg zu besseren Zeiten befindet?
Benny Benson: Diese Saison rechne ich noch nicht mit dem großen Aufbäumen der russischen Eliteklasse. Ich glaube, es sind noch zu viele leere Flaschen aus unserer Liga in den internationalen Vergleichen unterwegs.
Besonders enttäuscht hat mich der Auftritt von Hommel89 in der letzten Saison. Der lässt sich sowas von abschlachten und wird am Ende auch noch Meister. Hätte der mal auch international was gesetzt, wäre er bestimmt nicht punktgleich mit mir gewesen,denke ich. Letztendlich war er aber nur die Spitze eines traurigen Eisbergs.
Eine peinliche Runde ist unsere Liga mittlerweile geworden. Hier kann bzw. konnte scheinbar wirklich jeder Meister werden. In Europa freut sich jedes Team, wenn eine unserer Mannschaften in die Gruppe gelost wird. Internationales Kanonenfutter!!!
Creel: Auch im Pokal gab es zwei starke Spiele Ihrer Mannschaften. Während die Profis souverän durch ein 4:2 in die nächste Runde einzogen, konnten die Amateure zu Hause in einer feurigen Partie gegen den alten Rivalen Shinnik (11 Gelbe und 1 Rote Karte) ein Elfmeterschießen erzwingen, welches beim Stand von 13 zu 13 abgebrochen und durch einen Münzwurf zu Gunsten der Gäste entschieden wurde. Wie haben Sie dieses Spiel erlebt?
Benny Benson: Das Spiel war wirklich spannend. Leider hat sich unsere Münzwurf-Pechsträhne fortgesetzt. Bereits im Viertelfinale gegen Standard Lüttich hat uns im Europapokal ein Münzwurf das Halbfinale gekostet. Aber das ist nun auch schon lange her.
Leider hatte sich Kazan in letzter Zeit auch in die Liga der Blinden eingereiht. Einen Lichtblick haben wir ja nun zurück!
Creel: Vielen Dank Benny Benson.
Autor: Benny Benson - Mittwoch, 13.04.2016 Interview mit heiner stuhlfauth
Creel: "Hallo Herr Stuhlfauth, lange nicht mehr gesehen, ich würde Sie an dieser Stelle eigentlich erst vorstellen, aber das muss man zum Glück gar nicht. Seit Tag 1 leiten Sie die Geschicke bei Krylia Sowjetow Samara und haben der Liga und dem Verein stehts die Treue gehalten. Zur Freude, auch vieler Außenstehender, scheinen nun all die Jahrelangen Bemühungen Früchte zu tragen. Letzte Saison war die beste der Vereinsgeschichte, in der Intercupquali konnte sich ihr Team völlig verdient gegen Madeira durchsetzen und beim ersten Heimspiel der Saison kamen mehr Zuschauer als bei jedem anderen Verein der Liga: Ist es an der Zeit die bekannte Bescheidenheit in Samara abzulegen und sich selbst als einer der großen Vereine der Liga zu betrachten?"
heiner stuhlfauth: Mit Samara habe ich noch einiges vor,solange man mich lässt.
Letzte Saison war wirkich gut ,bis auf die verlorenen Pokalfinals.
Wir wollen uns in der Spitzengruppe etablieren. Ob wir uns schon als großen Verein betrachten? Nein ich denke da fehlt schon noch einiges,
aber wir Arbeiten daran.
Creel: "In Saison 14-01 Stand man an einem ähnlichen Punkt wie heute, konnte aber leider das Niveau in den darauf folgenden Spielzeiten nicht halten. Haben Sie ein gutes Gefühl das sich diese Geschichte nicht wiederholen wird?"
heiner stuhlfauth: Diese Saison wird wirklich schwer. Ich bin voller Vorfreude was kommt und denke aus den fehlern der Vergangenheit die richtigen Schlüße gezogen habe.
Creel: "Sie sind bekannt dafür keine großen Namen zu verpflichten, sondern eigene Talente bis zur Stammelfreife großzuziehen. Könnte sich hieran künftig etwas ändern?"
heiner stuhlfauth: Nein .Wir werden unseren Weg weitergehen,er ist sozusagen Alternativlos.
Vielen Dank
Creel: Vielen Dank heiner stuhlfauth.
Autor: heiner stuhlfauth - Montag, 04.04.2016 |