Eine verrückte Saison geht zu Ende - ein Blick zurück
Servette FC - Wir blicken zurück auf ein spannendes Saisonfinale mit einem verdienten Meister. Zeit für einen kleinen Rückblick auf die Entscheidungen in den Wettbewerben. Pokal Zuerst gab es die Entscheidung im nationalen Pokalwettbewerb. Servette Genf besiegte den FC Biel/Bienne in einem packenden Finale mit 10:9 nach Elfmeterschießen (wir berichteten). Internationale Wettbewerbe Auch im Meister-Cup zog der FC Biel/Bienne nach einem absoluten Topspiel gegen den FC Midtjylland im Elfmeterschießen den Kürzeren. Das solidarische "Daumen drücken" aus Genf hat leider nicht ausgereicht, sodass die Schweiz auch in diesem Jahr ohne internationalen Titel auskommen muss. Glückwunsch an der Stelle an Fox, der seit langer Zeit hervorragende Arbeit in Dänemark leistet und sich am letzten Spieltag auch die Meisterschaft gesichert hat. Im Pokalsieger-Cup hat überraschend der SV Werder Bremen den Pokal gewonnen. Für Balou der erste internationale Titel in seiner Karriere. Wir ziehen den Hut und sagen auch hier "Herzlichen Glückwunsch!". Den Inter-Cup hat in diesem Jahr Juventus Turin mit Manager clown70 gewonnen. Auch für clown70 ist es der erste internationale Titel in seiner ersten Saison bei Juve - herzliche Gratulation! Meisterschaft Kommen wir nun zur Meisterschaft, die seit Donnerstagabend entschieden ist. Bis zum Schluss lieferten sich die lange führenden YB Bern, der FC Biel/Bienne und Servette Genf ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Nun ist klar, dass Stephensen wenigstens diesen Titel in dieser Saison mit nach Hause nehmen durfte. Am letzten Spieltag wurden die YB Bern, die zeitgleich in Genf verloren, überholt. Bern wurde Zweiter und Genf Dritter. Herzlichen Glückwunsch an dieser Stelle an Stephensen und seine Mannschaft! Was ich aber ebenso hervorheben möchte: Gallardo hat mit seinen Young Boys eine überragende Saison gespielt und hätte die Meisterschaft mindestens genau so verdient gehabt. Mit ruhiger, kontinuierlicher Arbeit hat er sich langsam an die Spitze herangeschlichen und beinahe im entscheidenden Moment gesiegt. Dafür gebührt ihm mein persönlicher Respekt. Außerhalb des Kreises der großen Vereine in der Schweiz des letzten Jahrzehnts (Biel, Genf, Lausanne, Aarau, Basel) ist es zuletzt in der Saison 2017-01 mit dem FC Zürich einer Mannschaft gelungen, die Meisterschaft zu holen. Bern war nun nah dran, sehr nah. "Bleib dran" bleibt Gallardo da nur zu wünschen. Auch der FC Gossau ist nochmal ganz schön nah dran gekommen, sodass ich auch loeffelrg zu einer starken Saison gratulieren möchte. Fazit Eine rundum spannende Saison endet. Für mich wird es die letzte Saison bei Soccergame sein und ich habe seit Tagen Gänsehaut, wenn ich rückblickend an die Zeit hier denke. Ich werde mich noch verabschieden, aber zuerst sollte der Fokus auf den oben beschriebenen, tollen Leistungen der siegreichen Manager liegen. Ein Hoch auf diese Saison, ein Hoch auf Soccergame!
Autor: Sippie - Sonntag, 19.04.2026 Mehr als Punkte und Tabellen
FC Biel/Bienne -
Eine Saison geht zu Ende. Und wie so oft bleiben am Schluss nicht nur Ergebnisse oder Tabellenplätze, sondern vor allem die Menschen und die Momente dazwischen. Natürlich wird man sich an die Meisterschaft von Biel erinnern. An den dramatischen letzten Spieltag, an die Spannung bis zur letzten Minute. Aber wenn ein wenig Zeit vergangen ist, sind es nicht nur diese großen Augenblicke, die bleiben. Es sind die Begegnungen. Die kleinen Geschichten. Diese Saison hatte viele davon. Freude, Enttäuschung, Hoffnung – oft alles innerhalb von wenigen Minuten. Und genau das macht diesen Sport aus. Und dann gibt es diese Abschiede, die leiser sind als ein Schlusspfiff, aber länger nachhallen. Sippie, Trainer und Manager von Servette, beendet seine Laufbahn. Über Jahre hinweg war er Teil dieser Liga, Teil dieser Geschichten. Einer, der nicht im Mittelpunkt stehen musste, um Wirkung zu haben. Einer, der seine Mannschaft geprägt hat – mit Haltung, mit Ideen, mit Ruhe. Das letzte Pokalfinale gegen Biel wird bleiben. Der Sieg. Der Moment. Aber noch mehr bleibt das, was man nicht messen kann: der Einfluss auf Spieler, auf Teams, auf Menschen. Solche Weggefährten machen eine Liga aus. Nicht nur durch Titel oder Siege, sondern durch Beständigkeit, durch Präsenz, durch das, was sie hinterlassen, wenn sie gehen. Am Ende dieser Saison bleibt deshalb vor allem eines: Dankbarkeit Für die Spiele, für die Geschichten – und für die Menschen, die sie möglich machen. Eine Saison geht zu Ende. Aber das, was sie ausgemacht hat, bleibt.
Autor: Stephensen - Donnerstag, 16.04.2026 Sieg im Elfmeterschießen - wie auch sonst?!
Servette FC - Am Dienstagabend durfte Servette Genf abermals den Pokal in den Nachthimmel recken, nachdem zuvor der FC Biel/Bienne mit 10:9 nach Elfmeterschießen niedergerungen wurde. "Dieser Pokalsieg ist für mich der mit der größten Bedeutung. Mit einem Titel gehen zu dürfen, macht es deutlich leichter. Dass es wieder einmal im Elfmeterschießen entschieden wurde und wir als krasser Außenseiter siegten, macht mich sehr glücklich", wird Sippie mit ein paar Tagen Abstand zitiert. Mit Blick auf den ewigen Konkurrenten fügte er aber noch hinzu: "Ich habe einen riesigen Respekt vor Stephensen und seinem Team. Selbstverständlich drücke ich die Daumen, dass Biel - vielleicht als kleiner Außenseiter - den Meister-Cup in die Schweiz holt! Das hat sich der Verein verdient und ich glaube fest daran". Ein nationaler Titel ist aber auch noch zu vergeben und sowohl der FC Biel/Bienne, als auch Servette Genf sind noch im Rennen um die Meisterschaft. Noch mehr beeindruckt ist Sippie aber vom dritten Verein im Bunde, den Young Boys Bern: "Unglaublich, dass Bern und Gallarado so lange oben mitmischen und sich ernsthafte Hoffnungen auf den ersten Meistertitel der Vereinsgeschichte machen können. Wenn man sieht, wie Bern sich in den letzten Jahren immer mehr an die absolute Ligaspitze angeschlichen hat, dann kann ich vor Gallardo nur den Hut ziehen. Kontinuierliche, ruhige Arbeit wird auf jeden Fall belohnt. Trotzdem will natürlich auch Servette Meister werden, ist doch klar". 6 Spiele stehen noch aus, Servette hat aktuell 3 Punkte Rückstand auf Biel und damit auf Platz 1. Außerdem kommt es noch zu zwei direkten Duellen, wenn Genf nach Biel reist und am letzten Spieltag die YB Bern im heimischen Stade de Geneve empfängt. Es ist noch alles möglich...
Autor: Sippie - Sonntag, 29.03.2026 Neuer König gesucht: Midtjylland greift erneut nach dem Titel – Biel schockt Bayern
FC Biel/Bienne -
Die Halbfinalspiele des Meistercups lieferten zwei dramatische Duelle auf höchstem Niveau – mit einem neuen Favoriten und einem Herausforderer, der sich weder versteckt noch abschütteln lässt. Im ersten Halbfinale setzte sich der FC Midtjylland nach einem intensiven Schlagabtausch gegen Celtic Glasgow durch. Das Hinspiel endete 3:3, ehe sich Midtjylland im Rückspiel in Schottland mit 4:3 knapp behaupten konnte. Trotz der Favoritenrolle tat sich das Team lange schwer gegen die kämpferische Mannschaft von Sir Coulman, die sich typisch schottisch präsentierte: robust, direkt, unangenehm – und über weite Strecken ebenbürtig. Die Entscheidung fiel erst in der Schlussphase: Treffer von A. Preguinho (80.) und B. Deisler (84.) brachten Midtjylland spät auf die Siegerstraße. Midtjylland unterstreicht damit eindrucksvoll seine Entwicklung zum aktuell stärksten Team des Wettbewerbs. Der Klub ist rasant gewachsen, verfügt über eine außergewöhnliche Kaderbreite und kann selbst Ausfälle oder Sperren – wie bei Keller und Nikiforow im Finale – problemlos kompensieren. Mit drei verlorenen Finalteilnahmen, darunter zwei Niederlagen in Folge gegen Tottenham, ist die Motivation nun größer denn je. Midtjylland geht als neuer Favorit ins Finale. Im zweiten Halbfinale sorgte der FC Biel/Bienne für eine Sensation: Gegen den FC Bayern München setzte sich das Team nach zwei spektakulären Spielen im Elfmeterschießen durch. Im Elfmeterschießen! Zuletzt lief das nicht so dolle gegen Pep. Es war ein Duell auf Augenhöhe mit nahezu perfekter Chancenverwertung auf beiden Seiten. Die Bayern ließen jedoch erneut einen entscheidenden Elfmeter in der regulären Spielzeit liegen – ein Muster, das sich im entscheidenden Moment rächte. Biel bewies Nervenstärke – und nach dem Erfolg der Bayern gegen Tottenham nennt sich das Team selbst: der „Tottenham-Besieger-Besieger“. Trotz der Sperre von Mané, die schwer wiegt und sportlich nicht zu kompensieren ist, bleibt Biel ein absolut ebenbürtiger Finalgegner. Fazit: Finalfluch gegen Wille
Dieses Finale ist mehr als ein Spiel. Auf der einen Seite steht Midtjylland – ein Team mit Struktur, Tiefe und wachsender Dominanz. Doch auch mit einer Geschichte, die schmerzt: drei verlorene Finals, zweimal scheiterte man zuletzt an Tottenham. Ein Favorit, der es nie zu Ende brachte. Es wäre Coach Fox zu gönnen, aber nicht gegen uns, noch nicht diese Saison! Auf der anderen Seite steht Biel – nicht perfekt, nicht breit besetzt, aber mit etwas, das sich nicht trainieren lässt: Wille und Widerstandskraft. Struktur gegen Mentalität. Kadertiefe gegen tiefen Glauben. Oder einfacher: Finalfluch gegen Wille. Randnotiz:
Ein bemerkenswerter Blick voraus: Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass die Halbfinalisten in der kommenden Saison nicht im Meistercup dabei sein werden. Bayern, Midtjylland und Biel kämpfen in ihren Ligen um die Qualifikation, alle drei sind zudem noch im Pokal vertreten. Auch Celtic ist national noch nicht durch und steht ebenfalls im Pokalfinale. Ein Szenario wirkt plötzlich realistisch: Dieses Halbfinale könnte nächste Saison im Pokalsiegerwettbewerb wiederholt werden. Es ist schade, dass Titelträger sich nicht automatisch qualifizieren und damit nicht ihre Titel verteidigen können.
Autor: Stephensen - Mittwoch, 18.03.2026 Der Kreis schließt sich - Genf gegen Biel im Finale
Servette FC - Genf - In der kommenden Woche steht das Pokalfinale der Schweiz an. Dort treffen im ausverkauften Finalstadion Servette FC und der FC Biel/Bienne aufeinander. Nachdem Manager Sippie in der vergangenen Woche seinen Rücktritt zum Saisonende bekanntgab, kommt dieses Spiel wie gerufen. Wie oft standen sich schließlich genau diese beiden Giganten der Super League mit ihren Managern Stephensen und Sippie an genau diesem Ort gegenüber? Zeit für einen kleinen Rückblick. Beide Mannschaften trafen oft im Pokal in packenden Duellen aufeinander, das erste gemeinsame Finale gab es allerdings erst in der Saison 2018-01 - das Spiel endete mit 8-7 für den FC Biel/Bienne. In der Saison 2020-03 folgte dann die Revanche, Servette FC siegte in einem dramatischen Elfmeterschießen mit 14-13. Auch im Finale der Saison 2023-03 setzte sich Servette am Ende knapp mit 8-7 im Elfmeterschießen durch. Bisher wurde also jedes direkte Finalduell erst im Elfmeterschießen entschieden. Nun kommt es also zum vierten Finalduell zwischen Stephensen und Sippie. Unabhängig von den Finalduellen lässt sich aber auch feststellen, dass oft das Duell zwischen den beiden Vereinen im Laufe des Pokalwettbewerbs über den späteren Titelträger entschieden hat. Seit Amtsantritt von Stephensen im Jahr 2011-03 gewann in 15 von 34 Fällen eines der beiden Teams den Pokal. Zu den 6 Pokalsiegen wurde Sippie insgesamt 8 Mal Pokal-Vize mit Servette. Stephensen holte mit Biel/Bienne 9 Pokalsiege und wurde zudem 4 Mal Pokal-Vize. Mit anderen Worten: Für Sippie ist es das 15. Pokalfinale, für Stephensen das 14. Pokalfinale. Am kommenden Dienstag trifft also eine Menge Finalerfahrung aufeinander. Generell erwartet den Zuschauer ein absolutes Spitzenspiel, trifft doch der Tabellenzweite auf den Tabellendritten (beide 62 Punkte, erst 2 Niederlagen und erst 9 Gegentoren). Ein Blick auf die voraussichtlichen Aufstellungen verrät zwar, dass der FC Biel/Bienne favorisiert ins Finale geht (137 vs. 119,95), allerdings zeigt die Historie, dass in diesem Spiel alles möglich ist. Manager Sippie formuliert folgendes Ziel für sein letztes Finale: "Wenn ich noch einmal die Chance habe, einen Titel mit Servette zu holen, dann bedeutet mir das sehr viel und wir werden alles geben, um genau das zu schaffen. Biel und Stephensen sind zwar nahezu unschlagbar, aber das ist mir doch egal. Wenn einer Biel schlagen kann, dann Servette. Ich erwarte von meiner Mannschaft vollen Einsatz, wir wollen jeden Zweikampf und jedes Laufduell gewinnen und haben mit Sharp vorne einen Stürmer, der immer für 1-2 Tore gut ist. Wir holen uns den Pokal!"
Autor: Sippie - Dienstag, 17.03.2026 Interview mit Sippie
Tomaso_Di_Sombrero: Sippie, Hallo erstmal... Rückzug aus der Spielleitung und nun pfeifen die Spatzen von den Dächern, dass Sie womöglich auch bei Servette FC aufhören. Bei IHREM Servette FC, mit dem Sie so tief verbunden sind...?
Sippie: Hallo Tomaso, danke für die Einladung. Puh, wie fange ich an. Ich bin nun seit ziemlich genau 18 Jahren in diesem Verein, spiele gerade meine 42. Saison als Manager von Servette. In den letzten Saisons musste ich feststellen, dass mein Akku leerer geworden ist und ich dem Verein nicht mehr das geben kann, was er verdient und benötigt, um in Europa dauerhaft konkurrenzfähig zu sein. Ich habe bei Servette als 14-jähriger Schüler (Kinderarbeit???) begonnen, der viel Zeit mit dem Fußball und am Computer verbracht hat. Mittlerweile bin ich 32, arbeite viel, bin Papa einer kleinen Tochter. Meine Prioritäten sind also andere geworden und da ist nun der traurige Punkt gekommen, um „Lebe wohl“ zu sagen und den Verein, der mir so ans Herz gewachsen ist, in andere Hände zu geben.
Tomaso_Di_Sombrero: Und was kommt dann? Ein neuer Anlauf bei einem anderen Verein? Eine schöpferische Pause? Oder gar das Karriereende?
Sippie: Nein, ein anderer Verein kommt für mich nicht infrage. Ich hatte vor 10 Jahren einmal mit dem Gedanken eines Vereinswechsels gespielt, aber seitdem war das nie wieder ein Thema. Ich hänge zu sehr an Servette. Ich werde meine Karriere vorerst beenden - denn: sage niemals nie.
Tomaso_Di_Sombrero: Sippie, wenn es so sein soll, soll es so sein. Hier ist ihr Raum für weitere Gedanken Ihrerseits. Erzählen Sie einfach...
Sippie: Wenn ich die Gelegenheit dazu bekomme, möchte ich mich bei all meinen Weggefährten bedanken. Ich denke zurück an viele spannende Duelle und bedeutende Transfers. Zum Beispiel mit meinem ewigen Konkurrenten Stephensen. Oder vor einigen Jahren mit Portuso, Mastermind und Arti. Aber auch an die Duelle mit Managergrößen wie Kurt Knaster, NickMcMoney, ArisSelmet, JosepGuardiola und ich könnte noch viele Weitere auflisten - die Liste ist wirklich nicht abschließend. Ich denke zurück an die tolle Zeit in der Spielleitung, wo ich mit tollen Menschen daran arbeiten konnte, dass das Spiel so läuft wie es läuft. Ich denke an den Spaß, den mir dieses Spiel im Gesamten bereitet hat. Insbesondere dann, wenn ich meinen Bruder Philipp für einige Phasen für Soccergame begeistern und die Leidenschaft mit ihm teilen konnte. Dabei fällt mir eine Geschichte zu Zeiten ein, in denen es noch keine mobilen Daten gab und wir uns im Familienurlaub in Wilhelmshaven an einem Computer in einem Einkaufszentrum bei Soccergame eingeloggt haben, um die Spielergebnisse vom Donnerstag nachschauen zu können. Und mit all diesen positiven Gedanken und ein paar Tränen in den Augen, werde ich mich nun von diesem hervorragenden Spiel und der tollen Community verabschieden. In den kommenden Wochen beabsichtige ich, noch ein paar Vereinsnews zu Servette und zu mir zu veröffentlichen. Bis dahin verabschiede ich mich mit den Worten eines berühmten Lieds: Niemals geht man so ganz, irgendwas von mir bleibt hier! <3
Tomaso_Di_Sombrero: Vielen Dank Sippie.
Autor: Sippie - Sonntag, 08.03.2026 Der Favorit ist tot, lange lebe der Favorit!
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Das Viertelfinale ist gespielt. Keine Ausreden mehr! Die Karten liegen auf dem Tisch! Auf der Insel ist etwas passiert, das so nicht vorhersehbar war. FC Liverpool gegen Celtic Glasgow 0:1 und 0:4 Es war nicht das knappe, zähe Ringen, das viele erwartet hatten. Es war klar. Zu klar. Celtic wirkte frischer. Freier. Konsequenter. Liverpool, sonst ein Stammgast in diesen Regionen des Wettbewerbs, fand nie wirklich Zugriff. Eine Überraschung in der Deutlichkeit des Ergebnisses. Und jetzt kommt für den Sir mit Sicherheit ein schwereres Los. Denn ab jetzt ist niemand mehr eine Überraschung. Alle Gegner sind motiviert und auf den Titel aus. Auch wir hatten uns auf etwas anderes vorbereitet. Mehr Widerstand. Mehr Schmerz. Mehr Arbeit. Stattdessen wurde es deutlich. FC Metz gegen FC Biel/Bienne 0:3 und 0:3 Zwei Spiele. Zwei Siege. Kein Gegentor. Keine Karten. Im Rückspiel spielten beide Teams mit der B Mannschaft. Metz hatte vielleicht nie an seine Chance geglaubt, aber wir. Am Ende blieb vor allem eines: Das Gefühl, bereit zu sein. Bereit nicht nur für die nächste Runde. Wir werden im Finale ebenfalls maximal stark sein! Im Duell der Unterschätzten und der Getriebenen setzte sich der Hunger durch. Cambuur Leeuwarden gegen FC Midtjylland 3:4 und 3:5 Smiddys Team leistete Widerstand. Lange. Stark. Aber Fox ist noch immer unterwegs. Unterwegs zu etwas, das größer ist als ein Halbfinale. Zwei verlorene Endspiele vergisst du nicht. Sie sitzen tief! Und genau deshalb ist Midtjylland gefährlicher als je zuvor. Und dann war da dieses eine Spiel. Das Spiel, das den Abend veränderte. Tottenham Hotspur gegen FC Bayern München 3:3 und 3:3 (6:7 n.E.) Auf dem Papier ist es eine Sensation. Nick ist raus. Pep ist weiter. Wieder einmal hat er ein Elfmeterschießen überlebt. Aber wer die Spiele gesehen hat, weiß: Bayern war näher dran. Vor allem im Rückspiel zuhause lag eine Entscheidung bereits in der normalen Spielzeit in der Luft, Tottenham rettete sich mit der ganzen Erfahrung über die Zeit und die Bayern fanden das xtra-Tor nicht. Die Chance war da (57. Min, Elfmeter verschossen). Die Bayern hatten mehr Kontrolle, einfach mehr vom Spiel. Stattdessen wurde es ein Krimi. Pep verdient es in diesem Moment mehr, weil seine Mannschaft den Sieg über zwei Spiele hinweg ein Stück mehr wollte. Jetzt ist das Viertelfinale vorbei. Vier Teams bleiben. Vier einzigartige Geschichten. Und plötzlich fühlt sich der Weg nicht mehr wie eine Auslosung an.
Autor: Stephensen - Mittwoch, 25.02.2026 Als beide glaubten, sie hätten Glück gehabt.
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Die Wahrheit ist: Bei einer Auslosung passiert alles in Sekunden. Aber du lebst diese Sekunden noch tagelang. Heute ist der Abend davor. Morgen ist Viertelfinale. Und trotzdem höre ich noch immer dieses leise Klicken der Kugeln. Wir saßen damals im Vereinsheim, keiner wollte es zugeben, aber jeder hatte gerechnet. Nicht mit Wahrscheinlichkeiten. Mit Angst. Nur nicht Tottenham. Und am besten auch nicht die Dänen, die im Moment das nominell stärkste Team stellen. Und wenn wir schon dabei sind, würden wir Pep auch gerne aus dem Weg gehen. Kann man so viel Glück haben? Die erste Kugel öffnete sich. FC Liverpool. Ein paar anerkennende Pfiffe. „Die sind immer da“, sagte Torwart Bastian, letzte Saison spielte er auf der Insel gegen sie. Immer zu allem fähig. Niemand widersprach. Sportlich ein geiles Los. Landsmann Scheu wird wohl nicht spielen, schade … aber ein schönes Los. Die zweite Kugel. Celtic Glasgow. „Der Sir“, murmelte jemand. Mehr musste man nicht sagen. Die Insel hat einen Vertreter im Halbfinale. Gut so! Die nächste Kugel. Tottenham Hotspur. Der Moment, vor dem sich ganz Europa fürchtete. Niemand atmete. Man hätte eine Stecknadel fallen hören können. Denn egal, wer jetzt kam … Mitleid. Die Kugel öffnete sich. FC Bayern München. Ein kollektives „Ooooh“. Pep gegen Nick. Zwei internationale Titelträger der Vorsaison im Viertelfinale gegeneinander. Genie gegen Monster. „Die bringen sich gegenseitig um“, und zum ersten Mal an diesem Tag lächelte Coach Wieder. Das wird Kraft kosten und unser Ex Blaz Netolicka wird uns gegen Nick beistehen. Ich weiß noch, wie ich meine Hände rieb. Langsam wird es ernst. Zwei Favoriten sind schon weg. Die nächste Kugel. FC Metz. Ich spürte, wie mein Herz schneller schlug. Nicht aus Angst. Sondern aus dieser verbotenen Hoffnung. Fox’ Dänen sind auch noch im Topf. Bitte ein Biel. Bitte. Der Moderator griff hinein. Drehte die Kugel. Öffnete sie. FC Biel/Bienne. „JAAAA!“. Der Trainer hob sofort die Hand. „Hinsetzen.“ Aber er lächelte. Er lächelte! Denn in diesem Moment, irgendwo in Frankreich, sprang garantiert Coach Holzbein ebenfalls auf und schrie genau dasselbe. Das ist das Grausame! Beide denken, sie haben Glück. Die letzten beiden Kugeln waren reine Formalität. Zuerst Cambuur Leeuwarden. Das Team, über die Maße unscheinbar, gestärkt und zu allem fähig. Und dann: FC Midtjylland Fox. Der Mann mit den offenen Rechnungen gegen Nick. Als alles vorbei war, sagte lange niemand etwas. Denn plötzlich war der Weg sichtbar. Nicht einfach. Aber sichtbar. Kein Tottenham vor dem Finale. Keine Bayern. Kein Fox. Zuerst „nur“ Metz. Der gefährlichste Schritt von allen ist immer der nächste. Und jetzt ist heute. Der Abend vor dem Viertelfinale. Die Auslosung ist längst vorbei. Aber ihre Wahrheit sitzt noch immer mit uns im Raum. Metz glaubt, sie haben Glück gehabt. Wir glauben das auch. Und morgen, wenn der Schiedsrichter abpfeift, wird einer von uns erkennen, dass es kein Glück war. (KI korrigiert Schreibfehler und Wortfluss)
Autor: Stephensen - Montag, 23.02.2026 Gelungener Saisonstart für den FC Biel/Bienne – Young Boys makellos
FC Biel/Bienne -
Gelungener Saisonstart für den FC Biel/Bienne – Young Boys makellos
Der FC Biel/Bienne ist erfolgreich in die neue Saison gestartet und belegt nach acht Spieltagen den zweiten Tabellenplatz. Mit sieben Siegen und nur einer Niederlage bestätigen die Bieler ihre Ambitionen, müssen aktuell jedoch den Young Boys Bern den Vorrang lassen, die verlustpunktfrei an der Tabellenspitze stehen.
Ein besonderes Augenmerk liegt auf dem nationalen Topspiel: Am 29.01. empfängt der FC Biel/Bienne den Tabellenführer im heimischen Bernd-Schwinger-Stadion, ein richtungsweisendes Duell!
Direkt hinter Biel folgt Servette FC mit einem Punkt Rückstand. Das dicht gedrängte Mittelfeld unterstreicht die Qualität der Liga, in der auch Lausanne-Sport, Basel, Zug und Aarau bereits früh Akzente setzen konnten. Besonders Zug machte mit dem überraschenden Auswärtssieg in Biel auf sich aufmerksam.
Kaderplanung: Fokus auf Talenten
Der Kader des FC Biel/Bienne ist insgesamt gut aufgestellt, dennoch wird die gezielte Suche nach Talenten fortgesetzt. Aktuell liegt der Fokus auf der Verpflichtung eines Linksverteidigers sowie eines Torhüters. Der Profikader bleibt weiterhin knapp besetzt. Personelle Anpassungen werden soweit es möglich ist umgesetzt. Zuletzt wurde der dritte Torhüter, Talent Maycoll Kewell, verliehen und durch den erfahrenen Neil Bente (zuletzt Falkirk) für diese Saison ersetzt. Bei Jaroslaw Valentincic (LIB, 17/6 max. Talent) wird derzeit geprüft, ihn im Verein zu halten und seine Entwicklung intern weiter voranzutreiben. Ein adäquater Abgang gestaltet sich in dieser Phase der Saison als sehr schwierig. Allerdings haben Liberi keine guten Chancen zu unseren Profis zu stossen.
Pokal: Profis gegen Amateure im Viertelfinale
Im Pokal kommt es im Viertelfinale zum Duell Profis gegen Amateure. Für die Zuschauer ist diese Paarung sportlich maximal unglücklich, da weniger von einem intensiven K.-o.-Spiel als vielmehr von einem Trainingsspielchen in Trikots statt bunter Leibchen auszugehen ist. Karten und Verletzungen sind verboten. Die größte Spannung verspricht daher ein anderes Viertelfinale: Servette FC gegen FC Gossau.
International: FC Biel/Bienne im Soll
Auch international präsentiert sich der FC Biel/Bienne planmäßig. In der Gruppenphase gelangen zwei Siege gegen Homburg, womit die Chancen auf ein Weiterkommen gut stehen. Entsprechend entspannt blickt man den weiteren Duellen mit Tottenham entgegen – einmal noch in der Gruppenphase und ein weiteres Mal im Finale.
Autor: Stephensen - Donnerstag, 22.01.2026 |